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Medizinische Fonds2018-11-25T09:49:18+00:00

Medizinische Hilfe für bedürtiftge Kinder

In Zusammenarbeit mit Dr. Manoj ………

Lernen Sie Dr. Manoj kennen

Unsere Zusammenarbeit begann im Jahr 2014

Dr. Krishna Shresta Manoj ist einer von 18 Kinderchirurgen in Nepal. Er arbeitet hauptberuflich am Kathmandu Model Hospital, betreut parallel Patienten am Siddhi Memorial Hospital in Bhaktapur und springt zudem ein, wo er benötigt wird. Durch seinen engen Kontakt zu den Patienten ist es ihm möglich, Familien ohne ausreichende finanzielle Mittel mit unserem Verein in Verbindung zu setzen.

Seit 2014 arbeiten wir als Project Nepal eng mit Dr. Manoj zusammen und haben in den Jahren 2014-2018 zehn Operationen mitfinanziert. Die Hälfte der Kosten trugen wir als NGO und die andere Hälfte wurde vom Krankenhaus übernommen. Somit konnte den Kindern eine adäquate medizinische Versorgung ermöglicht werden.

Um diese Kooperation in den nächsten Jahren auszubauen und vor allem beständiger zu gestalten, haben wir einen medizinischen Fonds gegründet. Dieser ermöglicht es Dr. Manoj, monatlich über eine bestimmte Summe zu verfügen und somit Operationen besser planen zu können und für Notfälle vorbereitet zu sein.

Eindrücke aus dem Kathmandu Model Hospital

Gesundheitssystem Nepal

Die geographischen Gegebenheiten Nepals erschweren eine adäquate Gesundheitsversorgung im Land sehr. So tragen die vielen Hügel und Bergketten, die unzureichende Infrastruktur sowie die Zentralisierung der medizinischen Versorgung auf die großen Städte Kathmandu und Pokhara dazu bei, dass der Weg zum Krankenhaus für viele oft lang und beschwerlich ist. In einem Krankenhaus angekommen müssen die Patienten oft mit langen Wartezeiten rechnen, da den staatlichen Einrichtungen zumeist die finanziellen Mittel fehlen, um eine zeitnahe Behandlung zu gewährleisten. Obgleich die Anzahl der Krankenhäuser im Land gar nicht so gering ist, sind viele in privater Hand, was Menschen mit geringem Einkommen eine Versorgung unerschwinglich macht.

Neben den staatlichen und privaten Krankenhäusern gibt es zudem non-profit Organisationen, die seit der parlamentarischen Demokratie des Landes 1990 als Antwort auf die schlechte Versorgung zusätzliche Einrichtungen und Alternativen anbieten. Diese bieten eine gute und kostengünstigere Versorgung als in den Privatkliniken und offeriert kürzere Wartezeiten als in den staatlichen Kliniken.
Und trotzdem sind selbst diese NGO geführten Kliniken für viele schlichtweg zu teuer. Denn eine staatliche Krankenversicherung gibt es in Nepal bis heute nicht.